Liebe Hannah, vielen Dank, dass Du zu einem Interview bereit bist. Im Oktober ist Brustkrebsmonat und wir als Evangelische Frauen wollen uns mit dem Thema näher beschäftigen. Magst Du am Anfang erzählen, wie Deine Geschichte ist? Du bist selbst an Brustkrebs erkrankt. Wann ging die Krankheit los und wie geht es Dir heute? Hallo Janina, vielen Dank für die Möglichkeit bei euch meine Geschichte erzählen zu dürfen. Im Januar 2019 habe ich die Diagnose Brustkrebs im Alter von 31 Jahren erhalten. Diese Nachricht hat mich in dem Moment geschockt. Nach der Diagnose habe ich mich in Absprache mit meinen Onkologen zu einer Kryokonservierung der Eizellen entschlossen, da diese durch eine Chemotherapie zerstört werden. Nach diesem Schritt begann für mich eine sechsmonatige Chemotherapie...

Wie ich erlebe, dass ich zwar Tochter und Schwiegertochter bin, aber kein Kind mehr, das die Eltern um Hilfe bittet. Ich bin diejenige, die jetzt beistehen muss. Und plötzlich steht er vor der Tür: Der Tod. Unerwartet, aus dem Nichts kommend. Ein Anruf von der Schwiegermutter: Ich kann Deinen Mann nicht erreichen. Dann sage ich es eben Dir. Ich habe Krebs, unheilbar, im Endstadium. Völlig verdattert nehme ich diese Information auf, ohne sie wirklich zu begreifen. Ich merke dennoch schnell, wie ich reagieren kann. Vielleicht steuert mich hier meine Lebenserfahrung, vielleicht die Intuition und Empathie. Vielleicht der schnelle Gedanke, dass ein Leben irgendwann zu Ende geht. Wie dem auch sei, ich frage nach, bekomme Antworten, ich höre zu. Und rufe meinen Mann...

Die biologische Vielfalt der Erde ist faszinierend und überlebenswichtig zugleich: Das Zusammenspiel von Tieren, Pflanzen und Mikroorganismen produziert unsere Lebensmittel, säubert die Luft, reinigt unser Wasser, liefert Rohstoffe und Medizin. Doch das weltweite Artensterben verläuft mindestens 10- bis 100-fach schneller als im Durchschnitt der vergangenen zehn Millionen Jahre! Wenn sich der Zustand unserer Ökosysteme weiterhin so drastisch verschlechtert, könnten innerhalb der nächsten Jahrzehnte eine Million Arten komplett verschwinden. Die Rote Liste zeigt allein für Deutschland einen dramatischen Rückgang der biologischen Vielfalt an: • 26 Prozent der rund 3.000 einheimischen Farn- und Blütenpflanzen sind bestandsgefährdet, fast zwei Prozent ausgestorben oder verschollen; • 36 Prozent der 48.000 einheimischen Tierarten sind bedroht, 3 Prozent ausgestorben oder verschollen; • Über 70 Prozent der Lebensräume werden als gefährdet...

Zum Internationalen Welternährungstag am 16. Oktober haben wir mit den Betreibern des ersten deutschen Foodsharing-Cafés gesprochen. Im Sommer diesen Jahres öffnete die Raupe Immersatt im Stuttgarter Westen ihre Türen. Das Konzept ist denkbar einfach: Im Café können Lebensmittel abgegeben oder mitgenommen werden. Bei den direkt verzehrten Speisen und Getränken zahlt jeder das, was er oder sie möchte. 

Sie stoßen mit uns an auf den 20., 50. und vielleicht sogar den 85. Geburtstag. Sie freuen sich mit uns über die erste große Liebe, den neuen Job und die Geburt des Babys. Sie leiden aber auch mit uns, wenn es einmal nicht so läuft. Am 30. Juli ist Internationaler Tag der Freundschaft.

„Ihr verändert ja sowieso nichts“- Doch, aber es beginnt mit kleinen Schritten Eine meiner besten Freundinnen motzt immer, wenn ich mit anderen Freund*innen während der Schulzeit zu Fridays For Future gehe. „Ihr lebt doch auch alle nicht nachhaltig. So wichtig ist es euch dann also doch nicht. Was gibt euch dann das Recht, dafür zu demonstrieren? Es verändert ja sowieso nichts! “ Mit ein paar Dingen mag sie vielleicht Recht haben, wir leben tatsächlich nicht nachhaltig (genug). Doch verändern tut sich sehr wohl etwas. Wir setzen uns viel intensiver als vorher mit dem Thema Klimaschutz und umweltfreundlichem Leben auseinander. Es fängt mit kleinen Dingen an. Bei einigen Demonstrationen finden Diskussionskreise statt. Das heißt, wir sprechen miteinander über vorgegebene Themen. Ein Thema neulich war Verpackungsmüll,...

Nach einem schönen Abend mit meiner Freundin Anna in ihrem Lieblingslokal bei ihr um die Ecke drücken wir uns. Das ist jetzt eigentlich der Moment, an dem wir ausmachen, wann wir uns wieder treffen, so alle ein bis zwei Monate gehen wir abends zu zweit weg.