Marisa Kratzer hat im März ihr Praxissemester bei EFW begonnen. Hier auf unserem Blog berichtet sie von ihren Eindrücken. Sie studiert Internationale Soziale Arbeit an der Evangelischen Hochschule in Ludwigsburg. Bei EFW wird sie sich hauptsächlich mit dem Weltgebetstag aus England beschäftigten. weiterlesen

Unsere Kollegin Saskia Ulmer ist seit kurzem im Mutterschutz. Kurz zuvor haben wir mit ihr über ihre Zeit beim Landesfrauenrat gesprochen.   Liebe Saskia, Du warst in den vergangenen drei Jahren stellvertretenden Vorsitzende des Landesfrauenrates. Wenn Du auf die drei Jahre zurückschaust, was war Dein wichtigstes Erlebnis? Für mich war das prägendste Ereignis das Jubiläum zu 100 Jahre Frauenwahlrecht, das quasi zeitgleich mit unserem 100-jährigen EFW-Jubiläum stattgefunden hat. Eindrucksvoll war dabei natürlich die große Veranstaltung im Landtag zum Auftakt von 2019, aber für mich persönlich waren die vielen kleineren Veranstaltungen vor Ort sehr wichtig: hier zeigten viele Frauengruppen sehr großes Engagement, hier konnte ich spüren, wie wichtig die Arbeit des Landesfrauenrats ist und wie wir durch zahlreiche – auch evangelische – Frauengruppen getragen werden....

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Zu den Evangelischen Frauen in Württemberg gehört auch das Evangelische Familienpflegerinnen und Dorfhelferinnenwerk FDHW. In unserem Blog schreibt heute Doris Häfner über ihre Arbeit als „Haushaltshilfe“ in Familien in besonderen Lebenssituationen. Sie ist seit 1989 als Dorfhelferin bei FDHW angestellt. Doris Häfner sagt: „Dieser Bericht soll Frauen und Familien ermutigen, Hilfe in Anspruch zu nehmen. Und der Bericht soll Frauen ermutigen, vielleicht den Beruf als Familienpflegerin für sich zu entdecken.“ Der erste Kontakt führt oft schon zu Entspannung „Guten Tag! Ich bin die Hilfe, die ab Montag zu ihnen kommt, um sie zu unterstützen.“ So, oder so ähnlich habe ich diesen Satz in den letzten 30 Jahren schon oft am Telefon ausgesprochen. Es ist meist der erste Kontakt zwischen mir und den...

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Liebe Bärbel, ich habe dich in vielen verschiedenen Formaten in der Arbeit mit Frauen erlebt. Erzähl uns doch von deiner Arbeit. Angefangen hat es bei mir 1982 in meiner Beurlaubungszeit als Lehrerin; ich war in der Kinderpause, habe eine Mutter-Kind-Gruppe gegründet und abendliche Treffen von Frauen organisiert. Ich wurde dann für die Mutter-Kind-Arbeit in Schorndorf ins Bezirksteam gewählt. Als dort nach einigen Jahren die Leiterin, die sehr viel umgetrieben hat, in den Ruhestand ging und es weiterhin sehr viel Arbeit gab, wurde ich mit 50 % im Kirchenbezirk für die Frauenarbeit angestellt. Das war damals nach dem Lehrermodell möglich. weiterlesen

Die Interessengemeinschaft Diakoninnen hatte sich eingeklinkt beim Jubiläum zu „100 Jahre Evangelische Frauen in Württemberg“ bei denen wir schon lange Jahre Mitglied sind. Nachdem wir auch Studentinnen und Junge Diakoninnen für unsere Veranstaltungen gewinnen wollten, haben wir uns für dieses Thema entschieden, das aktueller ist denn je und uns in unserer diakonischen Verantwortung betrifft. Am Donnerstag, den 10.10 konnten wir einen vollen Saal mit Interessierten begrüßen zu einem Vortrag von Kinga Gyökössy-Rudersdorf, die als Referentin für die „Kampagne für saubere Kleidung“ ihren reichen Erfahrungsschatz einbrachte. Eingestiegen ist sie mit einer Modenschau von traditionellen Frauenkleidern aus verschiedenen Kontinenten. Faszinierend, welche Geschichten diese Kleider über ihre ehemaligen Trägerinnen aussagen. Wie aufwändig und praktisch sie für die Bedürfnisse der Frauen in ihrem jeweiligen Kulturkreis gearbeitet...

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