Gott, hinter mir liegen 75 Jahre. 75 mal Weihnachten, das Fest, in dem DU uns Menschen – mir – ganz nahekommst. Diese Feste waren nicht alle schön! Es gab Unfrieden auf der Welt, Unzufriedenheit in meinem Leben, Streit in meinen Ehen, Missverständnisse in der Familie, Missmut über lästige Pflichten, Enttäuschungen wegen meiner falschen Erwartungen … Dennoch: Wo ich gehe – DU! DU warst wenigstens immer dabei, DU warst der feste Boden, der Halt, das Tragende, das Währende … Gott, hinter mir liegen 75 Jahre. 75 mal Weihnachten, das Fest, in dem DU uns Menschen – mir – ganz nahekommst. Ich bin in den Jahren und an diesen Festen gewachsen. Ich habe geblüht – Vielleicht gab es auch Frucht? Ich habe geblüht. Ich war schön – bin es noch immer - ABER: der Reif des Lebenswinters fällt jetzt auf mich, der Reif der Endlichkeit, der Reif der Vergänglichkeit – ODER ist es der Reif der...

Die Interessengemeinschaft Diakoninnen hatte sich eingeklinkt beim Jubiläum zu „100 Jahre Evangelische Frauen in Württemberg“ bei denen wir schon lange Jahre Mitglied sind. Nachdem wir auch Studentinnen und Junge Diakoninnen für unsere Veranstaltungen gewinnen wollten, haben wir uns für dieses Thema entschieden, das aktueller ist denn je und uns in unserer diakonischen Verantwortung betrifft. Am Donnerstag, den 10.10 konnten wir einen vollen Saal mit Interessierten begrüßen zu einem Vortrag von Kinga Gyökössy-Rudersdorf, die als Referentin für die „Kampagne für saubere Kleidung“ ihren reichen Erfahrungsschatz einbrachte. Eingestiegen ist sie mit einer Modenschau von traditionellen Frauenkleidern aus verschiedenen Kontinenten. Faszinierend, welche Geschichten diese Kleider über ihre ehemaligen Trägerinnen aussagen. Wie aufwändig und praktisch sie für die Bedürfnisse der Frauen in ihrem jeweiligen Kulturkreis gearbeitet...

„Ihr verändert ja sowieso nichts“- Doch, aber es beginnt mit kleinen Schritten Eine meiner besten Freundinnen motzt immer, wenn ich mit anderen Freund*innen während der Schulzeit zu Fridays For Future gehe. „Ihr lebt doch auch alle nicht nachhaltig. So wichtig ist es euch dann also doch nicht. Was gibt euch dann das Recht, dafür zu demonstrieren? Es verändert ja sowieso nichts! “ Mit ein paar Dingen mag sie vielleicht Recht haben, wir leben tatsächlich nicht nachhaltig (genug). Doch verändern tut sich sehr wohl etwas. Wir setzen uns viel intensiver als vorher mit dem Thema Klimaschutz und umweltfreundlichem Leben auseinander. Es fängt mit kleinen Dingen an. Bei einigen Demonstrationen finden Diskussionskreise statt. Das heißt, wir sprechen miteinander über vorgegebene Themen. Ein Thema neulich war Verpackungsmüll,...