Im Gespräch mit Elke Dangelmaier-Vinçon, Vorsitzende des EFW-Präsidiums. Frau Dangelmaier-Vinçon, herzlichen Glückwunsch zur neuen Aufgabe als Vorsitzende im Präsidium der Evangelischen Frauen in Württemberg. Stellen Sie sich uns und den Leserinnen doch bitte kurz vor: welche berufliche Aufgabe haben Sie und was beschäftigt Sie privat? Vielen Dank für die guten Wünsche.  Ich bin Dekanin in Stuttgart-Zuffenhausen und als solche im Kirchenkreis Stuttgart zuständig für das Thema „Diakonie“. Wenn es meine Zeit zulässt, lese und reise ich gerne, am liebsten mit der Kamera in Griffweite. Während der Lockdown-Phasen habe ich den Garten für mich entdeckt. Welche Rolle spielt ehrenamtliches Engagement in Ihrem Leben? Ehrenamtliches Engagement begleitet mich schon mein Leben lang. Meine Eltern waren vielfältig ehrenamtlich engagiert, ich selbst bin über die Kindergottesdienstarbeit zum Theologiestudium...

Liebe Bärbel, ich habe dich in vielen verschiedenen Formaten in der Arbeit mit Frauen erlebt. Erzähl uns doch von deiner Arbeit. Angefangen hat es bei mir 1982 in meiner Beurlaubungszeit als Lehrerin; ich war in der Kinderpause, habe eine Mutter-Kind-Gruppe gegründet und abendliche Treffen von Frauen organisiert. Ich wurde dann für die Mutter-Kind-Arbeit in Schorndorf ins Bezirksteam gewählt. Als dort nach einigen Jahren die Leiterin, die sehr viel umgetrieben hat, in den Ruhestand ging und es weiterhin sehr viel Arbeit gab, wurde ich mit 50 % im Kirchenbezirk für die Frauenarbeit angestellt. Das war damals nach dem Lehrermodell möglich.