Los ihr Parteien: Macht euch auf den Weg!

Deutschland ist eine Parteiendemokratie. Das heißt: unsere politischen Parteien haben die entscheidende Rolle bei politischen Entscheidungen. Aus den Parteien bilden sich die Parlamente.

Frauen sind politisch benachteiligt, wenn Parteien die Frauen benachteiligen. Wir brauchen neue Formen der Listen- und Direktmandate für alle Parteien.

Wenn Art. 3 GG „Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin“ in unserer Demokratie gelten soll, müssen sich zu allererst die Parteien diesen Verfassungsgrundsatz zu eigen machen. Es ist eigentlich ein Skandal, dass das nicht längst selbstverständlich ist.

Deshalb lege ich allen Frauen ans Herz, sich am Aufruf des Deutschen Frauenrates „Mehr Frauen in die Parlamente“ zu beteiligen.

Macht mit!

www.mehrfrauenindieparlamente.de

Plakat des LFR von 1999

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Passend zum Thema ist auch die Transparenzkampagne des Landesfrauenrats “Frauensicht”: http://www.frauensicht-bw.de/

Dass die Nominierungsgewohnheiten der Parteien zum Ungleichgewicht in den Parlamenten führen, hat die Transparenzkampagne des Landesfrauenrates 2016 super dargestellt. Die Website ist noch online und leider, leider immer noch genauso aktuell.

Dina Maria Dierssen
Dina Maria Dierssen
dina.maria.dierssen@elk-wue.de

Dina Maria Dierssen ist 48 Jahre alt. Sie ist Mutter einer 11jährigen Tochter und eines 14jährigen Sohnes, die sie neben der vollen Stelle gut auf Trab halten. Seit 1996 ist sie in der evangelischen Frauenbildungsarbeit unterwegs: zunächst im Kirchenkreis Wetzlar-Braunfels und seit 1999 in Württemberg. Seit 2014 hat sie die Leitung der Evangelischen Frauen in Württemberg (EFW). Wenn ihr etwas Luft bleibt, packt sie hin und wieder ihre Flöte aus. Ihre musikalische Kirchengemeinde macht´s möglich.

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