Alles Gute, liebe Elsa Böld!

Elsa Böld, Landesreferentin bei EFW, hatte vor Kurzem ihren letzten Arbeitstag als Elternzeitvertretung in der Geschäftsstelle. Wir haben zum Abschied mit ihr gesprochen.

Frau Böld, was genau ist Ihre Aufgabe bei EFW?

Als Referentin bin ich vorwiegend für die Anliegen von Alleinerziehenden und die Themen Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Ehrenamt, Pflege und auch Gewalt gegen Frauen zuständig. Ich verfolge das aktuelle politische Geschehen und nehme es für öffentliche Stellungnahmen und Anreize für unsere Verbands- und Gremienarbeit auf.

Können Sie sich noch an Ihren ersten Arbeitstag erinnern? Was stand auf der Tagesordnung? 

Mein erster Arbeitstag startete in Eisenach, in der Runde einer bundesweiten Arbeitsgruppe zum Thema Alleinerziehende. Das war sehr spannend und sehr aufregend für mich. Ich wurde dort sehr herzlich empfangen und erhielt einen intensiven Einblick in die politischen und sozialen Problemlagen sowie Bedarfe von Alleinerziehenden.

Welchen beruflichen Hintergrund haben Sie und wie konnten Sie diesen bei EFW einbringen?

 Ich habe Europa-Politik studiert und war danach außerfahrplanmäßig in der Gastronomie tätig. Bei EFW konnte ich meine politischen Kenntnisse und auch Recherchefähigkeiten für die thematische Aufarbeitung nutzen und für unsere frauenpolitische Arbeit einbringen.

Was wird Ihnen besonders in Erinnerung bleiben: positiv, aber auch als Anregung für die Zukunft?

Was mir sehr gefallen hat und ich aus meinem bisherigen Arbeitsalltag nicht kannte, sind die Impulse, denen im EFW vor jeder gemeinsamen Sitzung Zeit gegeben wird. Das ist ein wunderbarer Einstieg in die gemeinsame Arbeit und man kann mitempfinden, was die Kolleginnen im Moment bewegt. Für die Zukunft nehme ich mir mit, die Dinge in meinem Leben mehr zu hinterfragen und dem Glauben mehr Raum in meinem Alltag zu geben.

Wie geht es für Sie beruflich weiter?

 Ab August trete ich eine Stelle als Referentin im Gleichstellungsreferat des Ministeriums für Soziales und Integration an. Damit bleibe ich den EFW thematisch verbunden, was mich sehr freut.

Welche Wünsche geben Sie EFW mit auf den Weg?

Es ist schön, einen so engen Zusammenhalt im Team zu erleben. Ich wünsche den Kolleginnen viel Erfolg für diese wichtige Arbeit vor allem unter den neuen (digitalen) Bedingungen. Für die Bewältigung dieser neuen Herausforderungen wünsche ich weiterhin viel Kreativität und Leidenschaft.

Vielen Dank und alles Gute für die Zukunft, liebe Elsa Böld!

Liebe Frau Böld, herzlichen Dank, dass Sie sich mit Ihren Kompetenzen und Fähigkeiten so engagiert für die Evangelischen Frauen in Württemberg eingebracht haben. Sie haben die wichtigen Themen in der aktuellen Infektionslage wie Pflege oder die Situation von Alleinerziehenden aus Frauensicht in den Fokus gebracht. Aber auch jenseits von Corona haben Sie alle aktuellen Themen aufgegriffen, wie zum Beispiel Prostitutions- oder Gewaltschutzfragen. Sie haben uns toll unterstützt. Wir werden Sie vermissen und wünschen Ihnen auch für die nächste berufliche Station viel Erfolg und Gottes Segen. Wir freuen uns, wenn wir Sie bei der einen oder anderen Gelegenheit wiedersehen. Ihre EFW

 Foto: Pixabay, public Domain. Portrait Elsa Böld: privat

Mirjam Hübner
Mirjam Hübner
mirjam.huebner@online.de

Mirjam Hübner ist freiberufliche Journalistin und Kommunikationstrainerin. Sie berät die Evangelischen Frauen in Württemberg bei der Kommunikation in sozialen Medien und der Pressearbeit zum Jubiläum. In ihrer Freizeit wandert und liest sie gerne - am liebsten mehrere Bücher gleichzeitig.

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