Janina Mangelsdorf

12 Fragen an: Janina Mangelsdorf

Die Evangelischen Frauen in Württemberg leben vom Engagement ihrer Mitarbeiterinnen. In unserer Interviewreihe “12 Fragen an …” stellen wir heute Janina Mangelsdorf, Landesreferentin für Kirche und Gesellschaft, vor.

1. Was macht Ihrer Meinung nach eine gute Andacht oder Predigt aus?

Authentizität, Lebensweltorientierung und Humor.

2. Wen stellen Sie sich vor, wenn Sie die Angebote für die Evangelischen Frauen planen?

Sowohl, langjährig hochengagierte Frauen, die etwas in ihrer Kirche bewegen wollen, als auch kirchenferne Frauen, die bisher wenig Berührungspunkte mit der Kirche und dem Glauben hatten.

3. Welche Sendungen schauen Sie, um gesellschaftspolitisch up to date zu bleiben?

Die Tagesschau ist mein unangefochtener Favorit. Am liebsten morgens im Bad beim Zähneputzen! 😊

4. Und welche, um sich zu entspannen?

Tatort und skandinavische Krimis, da haben mich die Sehgewohnheiten meiner Mutter geprägt. Aber natürlich auch immer wieder gerne tolle Serien auf  Netflix.

5. Welches Buch, außer der Bibel, spielt eine bedeutende Rolle in Ihrem Leben?

„Nathan der Weise“ von Lessing hat mich seit meiner Schulzeit beeindruckt. Seinen Ansatz der friedlich-toleranten Koexistenz der Religionen prägte mein Verständnis von Ökumene und Interreligiosität entscheident.

6. Welche Musik hören Sie gerne?

Balkanbeats von Rotfront und Shantel, sowie Musik meiner lettischen Lieblingsband „Prata Vetra“.

7. Auf wen würden Sie gerne mal eine Laudatio halten?

Auf meine lettische Großmutter und meine wundervolle Patentante.

8. Worüber haben Sie sich das letzte Mal so richtig geärgert?

Über Menschen am Flughafen, die nur an sich denken und alle anderen aufhalten. Aber ich bin einfach auch mit drei Brüdern aufgewachsen, da lernt man automatisch alle im Blick zu haben.

9. Und worüber das letzte Mal herzhaft gelacht?

Über britische Comedy, die ich in meinem Urlaub in Schottland gesehen habe.

10. Wo haben Sie Gott zuletzt angetroffen?

Im Zug, als mich ein kleines, fremdes Mädchen spontan angelacht und mir zugewunken hat.

11. Was ist Ihre allererste Erinnerung an Kirche?

Das war für mich die lettisch lutherische Auslandsgemeinde in Stuttgart. Meine Mutter ist Lettin und schon seit meiner Geburt sind wir zu den Gottesdiensten gegangen. Besonders toll war immer das anschließende Zusammensitzen bei Kaffee und Kuchen und das Spielen mit den anderen Kindern. Das hat mein Bild von Kirche als Gemeinschaft nachhaltig geprägt.

12. Ihr (aktuell?) liebstes Bibelwort:

Du stellst meine Füße auf weiten Raum. (Psalm 31,9)

Foto: EFW

Mirjam Hübner
Mirjam Hübner
mirjam.huebner@online.de

Mirjam Hübner ist freiberufliche Journalistin und Kommunikationstrainerin. Sie berät die Evangelischen Frauen in Württemberg bei der Kommunikation in sozialen Medien und der Pressearbeit zum Jubiläum. In ihrer Freizeit wandert und liest sie gerne - am liebsten mehrere Bücher gleichzeitig.

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